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Biogas

Erneuerbare Gasrückhaltung und -abdeckung

 

Auch die europäischen Länder sind bestrebt, Energie aus alternativen Quellen zu gewinnen. So nimmt die Zahl der Biogasanlagen in Europa stark zu. Aufgrund der immer strengeren Umweltgesetzgebung und der steigenden Energiekosten kann eine Biogasanlage zahlreiche Vorteile bieten. Ein solches modernes innovatives System baut
organische Abfallstoffe aus der Landwirtschaft und der Industrie ab, ohne dabei die Umwelt zu belasten. Gleichzeitig wird das freigesetzte Biogas in praktisch nutzbare Energie umgesetzt. Das heißt, dass sich die Investition in ein Biogassystem schon nach einigen Jahren amortisieren kann.

Biogasrückhaltung
Die Düngemittel werden in ein Silo eingelagert. Wiefferink bringt an diesem Silo eine Abdeckung und eine „Gaslunge“ an. Bei der Gaslunge handelt es sich um einen flexiblen Speicherraum für das Biogas.

Gasabdeckung
Wiefferink hat eine flexible Abdeckung speziell für
Biogasanlagen entwickelt. Diese Abdeckung ist gasdicht und erfüllt voll und ganz die Vorschriften für das Auf-
fangen von Gas. Die Mannlöcher wurden – zur Kontrolle der internen Abläufe – eigens für dieses Biogassystem entwickelt.

Vergärung von Biomasse
Eine Biogasanlage bringt die Biomasse in einen sauerstofflosen Raum, in dem unter anderem Biogas entsteht. Biogas besteht größtenteils aus Methan, das beispielsweise in einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage in erneuerbaren Strom und Wärme umgewandelt werden kann.

Durch diesen Vergärungsprozess wird die Qualität des Düngemittels deutlich verbessert. Der Stickstoffgehalt wird so weit reduziert, dass das Düngemittel einfacher ausgefahren werden kann.

Der erzeugte Strom kann zu den attraktiven Preisen
für Strom aus erneuerbaren Energiequellen an Energieversorger verkauft werden. Die Gebühren unterscheiden sich in den einzelnen Ländern.

Eine Biogasanlage (von 500 kW) liefert erneuerbaren Strom für etwa 3500 Haushalte. Der Einsatz von Biogas-
anlagen leistet also einen wichtigen Beitrag zur staatlichen Zielsetzung, im Jahr 2010 mindestens 10 Prozent der Energie aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen.
 
Eine Biogasanlage entzieht dem Düngemittel „grüne Energie“. Der Inhaber der Anlage kann auf diese Weise den eigenen Strombedarf decken. Der nicht benötigte Strom wird zu den entsprechenden Tarifen in das Stromnetz eingespeist.
Wiefferink war bereits an der Errichtung vieler Hundert Biogasanlagen in den Niederlanden, Belgien, Deutschland, Dänemark und Osteuropa beteiligt. Der Beitrag von Wiefferink bestand aus Gasrückhaltung und -abdeckung.